Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 01. Januar 2021

§1 Geltungsbereich

Die nach­fol­gen­den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge der Ditcon GmbH, Hackenbroich Büro- und Datentechnik GmbH, Systemhaus West GmbH und C&S Computer und Service GmbH (nach­fol­gend GFC-Gruppe genannt). Hiervon abwei­chen­de Vereinbarungen des Kunden, die GFC Gruppe nicht aus­drück­lich durch Erklärung in Textform aner­kannt hat, werden nicht Vertragsbestandteil.

§2 Angebot und Vertragsschluss

2.1. Ist der Kunde Kaufmann, sind unsere Angebote frei­blei­bend. Eingehende Aufträge werden für uns erst durch deren schrift­li­che Bestätigung ver­bind­lich; glei­ches gilt für münd­li­che Abreden und Erklärung jeder Art. Die Bestätigung kann auch durch den Beginn mit der Ausführung oder der Lieferung erfol­gen. Der Kunde bleibt an seine Bestellung 30 Tage nach Zugang gebun­den. Die Bindungswirkung für Serviceleistungen vor Ort beim Kunden tritt erst nach Vereinbarung eines ver­bind­li­chen Servicetermins ein. Sollte inner­halb der Bindungsfrist dem Kunden keine Bestätigung zuge­hen, gilt der Auftrag als abgelehnt.

2.2. Gegenüber Verbrauchern gelten unsere schrift­li­chen Angebote als Angebote auf Abschluss eines Vertrages im Sinne von § 145 BGB. Die Annahmefrist wird auf zwei Wochen beschränkt

2.3. Alle auf unse­rer Website dar­ge­stell­ten Waren, auch solche die als „lie­fer­bar“ bezeich­net werden, sind nur als Einladung zur Abgabe eines Kaufangebotes bestimmt. Nach dem Absenden des aus­ge­füll­ten Bestellformulars kommt ein ver­bind­li­cher Vertrag erst mit unse­rer Bestätigung in Textform zu Stande.

2.4. In Angeboten und deren Zusatzinformationen, Handbüchern oder ande­ren Verkaufsinformationen ent­hal­te­ne Erklärungen und Beschreibungen, liegt keine Zusicherung bestimm­ter Eigenschaften. Es gelten aus­schließ­lich unsere Leistungsbeschreibungen, soweit nicht aus­drück­lich auf andere Quellen ver­wie­sen wird.

§3 Einbeziehung der Besonderen Vertragsbedingungen

3.1. Für die Lieferung von Hardware und Software gelten unsere Besonderen Vertragsbedingungen für die Lieferung von Waren.

3.2. Für die Erbringung von Dienstleistungen, gelten unsere Besonderen Vertragsbedingungen für die Erbringung von Dienstleistungen. Hierzu zählen auch Verträge über die Pflege von Standardsoftware und Wartung von Hardware, die aus­schließ­lich auf Basis von Dienstleistungen erbracht werden.

3.3. Für die Bereitstellung von Rechenzentrums-Kapazitäten, ins­be­son­de­re in Form von Cloud-Leistungen oder den Produkten „Infrastructure as a Service“ (IaaS), „Platform as a Service“ (PaaS) und „Software as a Service“ (SaaS) gelten unsere Besonderen Vertragsbedingungen für die Vermietung von Rechenzentrums-Kapazitäten sowie für Cloud-Service-Verträge.

3.4. Für die Bereitstellung und Nutzung des Dienstes Cloud-Telefonie und von Datenleitungen gelten unsere Besonderen Vertragsbedingungen für die Bereitstellung und Nutzung des Dienstes Cloud-Telefonie und von Datenleitungen.

3.5. Für die Bereitstellung und Nutzung einer von GFC Gruppe bereit­ge­stell­ten loka­len oder im Rechenzentrum betrie­be­nen Serverinfrastruktur gelten unsere Besonderen Vertragsbedingungen für die Bereitstellung und Nutzung einer von GFC Gruppe bereit­ge­stell­ten Serverinfrastruktur.

3.6. Diese Besonderen Vertragsbedingungen können jeweils im Internet unter https://www.gfc-gruppe.de/agb ein­ge­se­hen und abge­ru­fen werden.

§4 Zahlungsbedingungen/Preise

4.1. Zahlung ist nach Wahl des Kunden gegen Rechnung, Lastschrift und Barzahlung mög­lich. Wir behal­ten uns vor, bestimm­te Zahlungsarten aus­zu­schlie­ßen. Der Kunde erteilt GFC Gruppe auf Verlangen ein SEPA-Basis-Mandat oder SEPA-Firmen-Mandat. Der Einzug der Lastschrift erfolgt zum ange­ge­be­nen Fälligkeitsdatum. Die Frist für die Vorabankündigung wird auf 1 Tag ver­kürzt. Als Vorabinformation gilt ins­be­son­de­re auch die jewei­li­ge Rechnung, die eine Belastung mit­tels SEPA-Lastschrift ankün­digt. Der Kunde sorgt für die Deckung seines Kontos. Kosten, die auf­grund von Nichteinlösung oder Rückbuchung der Lastschrift ent­ste­hen, gehen zu Lasten des Kunden, soweit nicht GFC Gruppe die Nichteinlösung oder Rückbuchung zu ver­tre­ten hat.

4.2. Rechnungen werden dem Kunden von uns per E‑Mail zuge­sandt. Auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kunden ver­sen­det GFC Gruppe die Rechnungen auch per Post. Bei Postversand ist GFC Gruppe berech­tigt eine Gebühr von 1,50 € pro Rechnungsversand zu berechnen.

4.3. Unser Vergütungsanspruch wird sofort fällig. Mit Eintritt des Verzuges wird der gesetz­li­che Verzugszins berech­net; gegen­über Unternehmern beträgt dieser der­zeit 9 Prozentpunkte über dem jewei­li­gen Basiszinssatz und gegen­über Verbrauchern 5 Prozentpunkte über dem jewei­li­gen Basiszinssatz.

4.4. Alle in der aktu­el­len Preisliste genann­ten Preise, auch für Verpackung und Versand, gelten nur inner­halb Deutschlands. Bei Auslandszahlungen etwaig anfal­len­de Bankgebühren gehen zu Lasten des Kunden. Mit Bekanntgabe einer neuen Preisliste werden alle frü­he­ren Preise und sons­ti­gen dort auf­ge­führ­ten Angaben über Waren ungül­tig. Maßgeblich ist der Preis aus der aktu­el­len Preisliste zum Zeitpunkt der Bestellung/Auftragserteilung durch den Kunden. GFC Gruppe ist an die Preisliste nicht gebun­den. Soweit aber vor Vertragsschluss keine ande­ren Preise ver­ein­bart werden, gelten die Preise der aktu­el­len Preisliste als vereinbart.

4.5. Gegenüber Unternehmern behal­ten wir uns vor, Vorauszahlung zu ver­lan­gen. Dies gilt ins­be­son­de­re bei einem Auftragswert von über 1.000 € brutto und wenn die Abnahme der Waren und Dienstleistungen sei­tens des Kunden aus Gründen die GFC Gruppe nicht zu ver­tre­ten hat, nicht inner­halb von vier Wochen nach Zugang der Aufforderung zur Abnahme erfolgt. Wir behal­ten uns ferner vor, Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen zu ver­lan­gen, wenn Umstände ein­tre­ten oder bekannt werden, durch die unsere Forderungen gefähr­det erschei­nen. Die für Hosting-Verträge, Bereitstellung von Telefonierufnummern, Bildergalerien, Hosted-Exchange-Pakete, Hosted-IP basier­te Telefonanlagen und sons­ti­gen Cloud-Leistungen ent­ste­hen­den Kosten sind grund­sätz­lich jähr­lich im Voraus zu bezah­len. Bis zur Zahlung der Vorauszahlung, des Vorschusses oder der Sicherheitsleistung steht uns ein Zurückbehaltungsrecht zu. Kommt der Kunde einer Aufforderung zur Vorauszahlung, Vorschusszahlung oder Sicherheitsleistung nicht inner­halb einer Frist von zwei Wochen nach, so können wir vom Vertrag zurücktreten.

4.6. GFC Gruppe ist berech­tigt, die ver­ein­bar­ten und übli­chen Preise für die ver­trag­li­chen Leistungen zum Ausgleich von Personalkosten, Lizenzkosten, Verwaltungskosten und Kosten für von GFC Gruppe bezo­ge­ne Leistungen ange­mes­sen zu erhö­hen. Eine Preiserhöhung inner­halb der ersten 3 Monate gerech­net ab der erst­ma­li­gen Leistungserbringung ist aus­ge­schlos­sen. Eine Preiserhöhung ist höchs­tens um den Betrag der Kostensteigerung und nur einmal inner­halb eines Zeitraumes von 12 Kalendermonaten statt­haft. GFC Gruppe wird die Preiserhöhung dem Kunden min­des­tens 6 Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform bekannt geben. Preiserhöhungen gelten nur für die Zukunft und auch nicht für Zeiträume, für die der Kunde schon Zahlungen geleis­tet hat. Beträgt die Preiserhöhung mehr als 7 % des bis­he­ri­gen Preises, so hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht. GFC Gruppe weist den Kunden dabei auf ein etwaig bestehen­des Kündigungsrecht, die Kündigungsfrist und die Folgen einer nicht frist­ge­recht aus­ge­spro­che­nen Kündigung hin. Die Kündigung muss GFC Gruppe inner­halb von 4 Wochen ab Zugang der Mitteilung über die Preiserhöhung zuge­hen. Die Kündigung bedarf der Textform. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ende eines Kalendermonats. Macht der Kunde von seinem Sonderkündigungsrecht frist­ge­recht Gebrauch, so blei­ben die Preise bis zum Wirksamwerden der Kündigung unver­än­dert. Das Kündigungsrecht besteht jeweils nur für die von der Preiserhöhung betrof­fe­nen Produkte und Dienstleistungen. Kündigt der Kunde nicht oder nicht frist­ge­recht, gilt die Preiserhöhung ab dem in der Mitteilung ange­ge­be­nen Zeitpunkt als ver­ein­bart. Nimmt GFC Gruppe die Preiserhöhung inner­halb von 2 Wochen nach Zugang der Kündigung zurück, wird der Vertrag unver­än­dert fortgeführt.

§5 Haftung

5.1. Wir haften gene­rell nicht für Schäden, die durch eine Betriebsunterbrechung oder –ein­schrän­kung beim Kunden, der Unternehmer ist, her­vor­ge­ru­fen werden, es sei denn, der Eingriff war betriebs­be­zo­gen und ist von uns vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt worden. Zu betriebs­be­zo­ge­nen Eingriffen zählen ins­be­son­de­re nicht Beeinträchtigungen, die im Zusammenhang mit Reparaturen von zuvor bereits defek­ten Betriebsmitteln oder mit Beseitigungen von zuvor bereits vor­lie­gen­den Störungsfällen stehen und wäh­rend der Dauer unse­rer Tätigkeit entstehen.

5.2. Unsere Haftung ist im Übrigen unab­hän­gig von der Art der Pflichtverletzung aus­ge­schlos­sen, soweit nicht vor­sätz­li­ches oder grob fahr­läs­si­ges Handeln oder eine schuld­haf­te Verletzung einer Pflicht, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von wesent­li­cher Bedeutung („Kardinalspflichten“) ist oder von Leben, Körper oder Gesundheit, sowie in Fällen der gesetz­li­chen Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz vor­liegt. Hinsichtlich der Verletzung von wesent­li­chen Pflichten dieses Vertragsverhältnisses wird die Haftung der Höhe nach auf den ver­trags­ty­pisch vor­her­seh­ba­ren Schaden begrenzt. Soweit die Haftung aus­ge­schlos­sen ist, gilt dies auch für Angestellte, Vertreter und Erfüllungsgehilfen von GFC Gruppe.

5.3. Der Kunde trägt auf seinen Systemen die allei­ni­ge Verantwortung für alle Sicherheitsmaßnahmen inklu­si­ve Virenschutz, Datensicherung, Firewall-Konfiguration und das Einspielen von Sicherheitsupdates. Bei von uns ver­schul­de­tem Datenverlust ist unsere Haftung begrenzt auf die Kosten der Wiederherstellung der Daten aus der letz­ten voll­stän­di­gen und feh­ler­frei­en Datensicherung des Kunden.

5.4. GFC Gruppe ist nicht ver­pflich­tet, einen Auftrag zur Datensicherung anzu­neh­men. Dies ist ins­be­son­de­re dann nicht der Fall, wenn bereits Schäden oder Lücken im Datenbestand oder in der bis­he­ri­gen Datensicherung vor­lie­gen, die durch übli­che Serviceleistungen sei­tens GFC Gruppe nicht mehr sicher abge­fan­gen werden können. Vorhandene Datensicherungen werden von GFC Gruppe nicht auf Vollständigkeit oder Brauchbarkeit überprüft.

§6 Sonstiges

6.1. Ist der Kunde Unternehmer, ist aus­schließ­li­cher Gerichtsstand Köln. Für unsere Klagen gilt dane­ben auch der all­ge­mei­ne Gerichtsstand des Kunden.

6.2. Die Rechtsbeziehungen der Vertragspartner unter­lie­gen aus­schließ­lich dem Recht der Bundesrepublik Deutsch-land.

6.3. Sämtliche Ansprüche des Kunden gegen uns ver­jäh­ren, soweit in diesen AGB oder unse­ren Besonderen Ver-tragsbedingungen nichts Abweichendes gere­gelt ist, 24 Monate nach Ihrer Entstehung.

6.4. Maßgebend für die Einhaltung von Fristen ist der Zugang der jewei­li­gen Erklärung beim Vertragspartner.

6.5. Sollten ein­zel­ne Bestimmungen dieser AGB oder unse­rer Besonderen Vertragsbedingungen unwirk­sam sein oder unwirk­sam werden, bleibt die Wirksamkeit der übri­gen Bestimmungen hier­von unbe­rührt. Unwirksame Bestimmun-gen werden durch solche rechts­wirk­sa­men Bestimmungen ersetzt, die dem gemein­sa­men Willen der Parteien am nächs­ten kommen.

6.6. Sollten ein­zel­ne Bestimmungen dieser AGB oder unse­rer Besonderen Vertragsbedingungen gegen­über Verbrau-chern unwirk­sam sein, bleibt die Wirksamkeit gegen­über Unternehmern hier­von unberührt.